Geschichte

The Ex One Company, LLC wurde 2005 als Ausgliederung von Extrude Hone Corporation gegründet, eines globalen Lieferanten und Entwicklers von präzisen, nicht traditionellen Fertigungsprozessen und automatisierten Systemen, der seit mehr als 40 Jahren auf dem Markt ist. Dreidimensionales Drucken und Laserbearbeitung wurden die Kerntechnologien von The Ex One Company. ExOne bietet aktuell Dienstleistungen, Systeme und Lösungen für die Fertigung im digitalen Zeitalter, u.a. dreidimensionales Drucken in Sand, Metall und Glas und Lasermikrobearbeitung.

Sanddrucken

Die additive Fertigung im Sanddruckverfahren hat seine Anfänge im Jahr 1999, als eine Gruppe von Ingenieuren in dem Start-Up-Unternehmen Generis in Augsburg den ersten Prototypen-3D-Drucker für Sandformen und -kerne entwickelte. Die erste Anlage wurde 2001 an die BMW AG verkauft. Generis arbeitete an der Entwicklung von Anlagen und Prozessen für Sand- und Feinguss bis 2003, als die Firma aufgeteilt wurde: Prometal RCT für Sandanlagen und Voxeljet für Feinguss. Als eine Tochtergesellschaft von Extrude Hone Corporation und später von ExOne, entwickelte Prometal RCT den weltweiten Markt für Sanddruck mit der Installation von mehreren Dutzend Anlagen. 2004 wurde ein kleinerer Drucker für verschiedene Materialien und Bindersysteme entwickelt. Mit der Einführung der S-Max im Jahre 2010, die weitere Flexibilität und Leistung in der Serienproduktion ermöglicht, bietet ExOne den größten 3D-Sanddrucker der Welt. Die Entwicklungs- und Fertigungsgesellschaft in Augsburg wurde in ExOne GmbH umbenannt. Der Geschäftsbereich 3D- Drucken im Sand hat sich von einer Handvoll Ingenieure zu einem weltumspannenden Team mit Standorten in Deutschland, USA und Japan entwickelt.

Metall- und Glasdrucken

Extrude Hone (ExOne) übernahm 1996 exklusiv die Lizenzen vom MIT für das dreidimensionale Drucken von Metallteilen und -werkzeugen. Seitdem erhielt die Firma mehr als $14 Millionen Forschungszuschüsse von verschiedenen Organisationen, u.a. vom Office of Naval Research, der National Science Foundation und dem National Institute of Standards and Technology für die Entwicklung und Vermarktung des Prozesses und der Anlagen für militärische und industrielle Anwendungen. Es gelang, die Leistungen zu verbessern, außerdem wurden neue Materialien wie Bronze, Wolfram, Gold und Glas verarbeitet. Die Anlage bietet jetzt den größten Bauraum für additive Fertigung im Metall und wesentliche Leistungssteigerungen. Aktuelle Applikationen reichen von industriellen Anwendungen, zum Beispiel Impeller und Werkzeuge, bis zu dekorativen Gegenständen und Beschlägen.

Laserbearbeitung

1998 begann ExOne (damals Extrude Hone) an der Kurzpulslasertechnologie zu arbeiten. ExOne erhielt einen Forschungsauftrag (Phase I Air Force Small Business Innovation Research Grant) für eine spezielle Bohrapplikation in der Luftfahrt. 2002 kam ein $17,9 Millionen-Projekt des Army Research Laboratory hinzu, um die Kurzpulslasertechnologie für die Verbesserung des Kraftstoffdurchflusses in Dieseleinspritzdüsen und den Luftstrom bei Turbinen einzusetzen. Dieses Programm dauerte neun Jahre und resultierte in einem marktfähigen System mit dem ExOne Trepanierkopf, der genaue Löcher in Sekunden mit einer geringen Wärmeeinflusszone erzeugt. ExOne hat ebenso eine Lasermarkierungstechnologie für moderne CMC-Stoffe (ceramic matrix composite) entwickelt, die in zukünftigen Motoren, zum Beispiel für den Joint Strike Fighter, Einsatz finden wird.

ExOne hat sich zum Ziel gesetzt, Ihr Partner beim Wechsel von den traditionellen Fertigungsprozessen zu additiver Produktion und Mikrobearbeitung zu sein.